Runde drei Stunden dauert die Überfahrt von der Nord- auf die Südinsel. Drei Stunden, die sich jedoch lohnen - denn die Überfahrt
von Wellington nach Picton lohnt sich allemal!
Benannt ist diese Meeresstrasse nach James Cook, der am 23.Januar 1770 als erster die Meerenge durchfahren hatte. Bereits im 17.Jahrhundert
kam hier bereits der Holländer Abel Tasman vorbei - dieser erkannte jedoch nicht, dass es sich hier um eine Meeresstrasse handelt und verzeichnete
sie als Bucht - weshalb die Strasse heute auch nicht seinen Namen tragen darf!
Ausgangspunkt ist Wellington Harbour - zunächst durch die geschützte Bucht des Hafens verlassen die Fähren schliesslich
zwischen dem Barrett Reef und dem Pencarrow Head die ruhigen Gewässer und stürzen sich in die meist stürmische, von
Westwinden aufgewirbelte Meerenge. Reisst man mit der "Lynx", einem Katameran, der die 96 Kilometer lange Überfahrt in knapp zwei Stunden erledigt, so
sollte man bei windigen Bedingungen einen guten Magen haben!
Ruhig wird es dann wieder, wenn die Fähre in den Tory Channel einfährt - durch eine Fjordlandschaft geht es hier auf geschütztem Wege
Richtung Picton, dem Fährhafen der Südinsel - wobei geschützt hier nicht meint, dass die Gewässer der Marlborough
Sounds ungefährlich wären: 1986 kam es im Queen Charlotte Sound zur Havarie der "Mickhail Lermontov", einem russischen Luxusliner,
der seitdem ein attraktives Ziel für Sporttaucher darstellt.
Die Überfahrt
Bilder vom Inselwechsel - goodbye Wellington, kia ora Picton!